Cube Flash

Konica Cube Flash

Cube Flash

Der Cube Flash ist ein kleines Aufsteckgerät zur Verwendung von würfelförmigen Blitzlampen des Typs N. N-Blitzwürfel waren vor der allgemeinen Verbreitung der heute üblichen Elektronenblitzgeräte weit verbreitet, sind aber mittlerweile kaum noch zu bekommen. Blitzlampen erzeugen das Licht durch Abbrennen einer chemischen Substanz (eine Mischung aus Magnesium und meistens Aluminium) und sind nach Benutzung verbraucht, also nicht wieder verwendbar. Jeder Würfel enthält vier getrennte Blitzlampen, die jeweils als nächstes zu verwendende Blitzlampe wird durch Verdrehen des Würfels in der Halterung nach vorne gebracht. Wenn alle vier Blitzlampen eines Würfels verbraucht sind, muss der Würfel ausgetauscht werden. Die Zündung erfolgt bei N-Blitzwürfeln über Batteriestrom, daher ist zur Stromversorgung der Zündung eine 15V Photoflash-Batterie notwendig. Das Fach für die Batterie befindet sich beim Cube Flash unter der Abdeckung.

Neben den N-Blitzwürfeln, die mit Batteriestrom gezündet wurden, gab es auch X-Blitzwürfel, bei denen eine piezoelektrische Zündung im Innern des Blitzwürfels durch einen mechanischen Stößel der Kamera betätigt wurde. Diese X-Blitzwürfel funktionieren nicht mit dem Cube Flash.

Auf der Seite von Kurt Tauber finden sich Abbildungen von externer LinkN-Blitzwürfeln und externer LinkX-Blitzwürfeln. Um den Sockel zu sehen, muss man mit der Maus über das jeweilige Bild fahren.

Bei Blitzlampen kann die abgegebene Lichtmenge nicht gesteuert werden, der Cube Flash hat daher keine Regelung der Blitzleistung und auch keine Steuerung der Kameraelektronik. Die Leuchtdauer einer Blitzlampe beträgt ca. 1/30 s, wesentlich länger als bei einem Elektronenblitzgerät. Die Leitzahl eines N-Blitzwürfels bei ISO 100/21 und einer Belichtungszeit größer oder gleich der Leuchtdauer ist etwa 30.

Durch die lange Leuchtdauer der Lampen kann – M-Synchronisation der Kamera vorausgesetzt – auch bei kurzen Verschlusszeiten jenseits der Synchronzeit geblitzt werden. Anders als bei dem nur etwa 1/1000 s dauernden Elektronenblitz spielt es hier keine Rolle, dass der Verschluss zu keiner Zeit ganz geöffnet ist, da die Blitzlampe lange genug leuchtet, bis der Verschlussspalt über das gesamte Bild hinweggefahren ist. Lediglich die während der kurzen Verschlusszeit einwirkende Lichtmenge ist dann geringer, dadurch sinkt die Leitzahl. Die Belichtung des Films kann über die eingestellte Blende und die Belichtungszeit an der Kamera geregelt werden. Eine entsprechende Leitzahltabelle für verschiedene Verschlusszeiten und Filmempfindlichkeiten befindet sich auf dem Cube Flash, an der Seite gegenüber dem Anschlusssockel für die Blitzwürfel.

Der Cube Flash kann wahlweise mit Mittenkontakt (Hot Shoe) oder mit dem eingebauten Synchronkabel an der PC-Buchse der Kamera für M- oder X-Synchronisation betrieben werden. Wenn der Mittenkontakt verwendet werden soll, muss das Synchronkabel in die entsprechende Buchse des Cube Flash gesteckt werden, die sich ebenfalls unter der Abdeckung befindet.

Der Cube Flash wurde in einem passenden, hellgrauen Kunststoff-Folienetui geliefert.

Er wurde bis zur Einstellung der interner LinkAutoreflex T3N angeboten. Da es die Blitzwürfel kaum noch gibt, gibt es heute kaum mehr sinnvolle Anwendungen für den Cube Flash, er ist außerdem ein recht selten angebotenes Teil.

Cube Flash Leitzahlentabelle

Cube Flash
Leitzahlentabelle

Cube Flash Synchronkabel

Cube Flash
Synchronkabel

Cube Flash Etui

Cube Flash
Etui

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